Sind Sie ein Morgenvogel oder eine Nachteule?

„Ich bin ein Morgenmensch und fange sehr früh an. Ich kann mich nur für zwei, drei Stunden morgens überhaupt zum Arbeiten bringen, weil mein Tonus schnell absinkt und ich für den Rest des Tages wie eine müde Fliege herumkrieche“. Elfriede Jelinek.

 

Nutzen Sie Ihre Hochformphasen für anspruchsvolle Arbeit

Manche Menschen stehen besonders früh auf, andere sind nachts in Hochform, und wieder andere erleben ein Leistungsloch in der Mittagszeit.

Jeder Mensch hat eine biologische Uhr. In diesem Beitrag erfahren Sie einige Tipps, wie Sie Ihre biologische Uhr effektiv nutzen können.

Konzentration und Leistungsfähigkeit verändern sich im Lauf des Tages . Allerdings kann man dem eigenen Rhythmus nicht immer folgen. Man muss sich oft den sozialen und professionellen Gegebenheiten anpassen.

Nichtsdestotrotz ist es wichtig, so gut wie möglich Ihre Promotionsarbeit entsprechend Ihrer Konzentrationskurve zu planen.

Egal ob Sie eine Nachteule oder ein Morgenvogel sind, berücksichtigen Sie – soweit es geht – Ihren persönlichen Rhythmus beim Erstellen Ihres Arbeitskalenders: Wenn Sie während eines Konzentrationslochs etwas schwer Verdauliches lernen wollen, werden Sie viel Energie für wenig Ertrag aufwenden.

Nutzen Sie Ihre Hochformphasen, um besonders anspruchsvolle Aufgaben zu erledigen. Sie werden dann Ihre Arbeit schneller und mit weniger Kraftaufwand erledigen.

Versuchen Sie so weit wie möglich Verabredungen, Telefongespräche oder andere Störfaktoren in diesen Hochform-Zeiten wegzulassen.

Wenn Sie nach einigen Stunden Arbeit  müde werden, machen Sie eine Pause oder  etwas anderes. Es ist sinnlos, dass Sie sich zum Weiterarbeiten zwingen, wenn Sie sich nicht mehr konzentrieren können. Sie kommen nur langsam voran und müssen oft die Arbeit am nächsten Tag wieder von vorne angehen.

In den Hochformphasen ab und zu entspannen oder Unwichtiges zu tun ist völlig in Ordnung.

Zur Selbstsabotage wird es nur, wenn Sie es regelmäßig tun (etwa weil in dieser Zeit Ihre Lieblingsserie läuft.

 

Sie kennen Ihre biologische Uhr nicht?

Dann füllen Sie die folgende Tabelle eine Woche lang aus. Sie werden im Anschluss feststellen können, wann Sie am leistungsfähigsten sind und wann die Energielöcher eintreffen.

Interessieren Sie sich natürlich nur für die Zeiten, an denen Sie wach sind.

Listen Sie alle Tätigkeiten auf, die Sie im Laufe des Tages erledigt haben und werten Sie Ihre Konzentrationsstärke und Ihre Arbeit aus.

Sie können beispielsweise Ihre Konzentrationsstärke von 1 bis 3 auswerten:

  1.  gut, ich habe konzentriert gearbeitet
  2. mittelmäßig, ich war wenig konzentriert und habe nicht alles erledigt
  3. schlecht, ich war gar nicht konzentriert und habe meine Zeit vergeudet

Auch Ihre Arbeit können Sie von 1 bis 3 auswerten:

  1. sehr produktiv
  2. produktiv
  3. unproduktiv

Sie sind jetzt dran! Kopieren Sie diese Tabelle und füllen Sie sie aus:

Uhrzeit Was habe ich gemacht? Benötigte Zeit Konzentrationsstärke Auswertung
05-07
07-09
09-11
11-13
13-15
15-17
17-19
19-21
21-23
23-01
01-03
03-05

Zum Schluss

Erstellen Sie anschließend Ihren Arbeitsplan passend zu Ihren Konzentrationskurven. Fragen Sie sich an welchen Tageszeiten Sie am leistungsfähigsten sind und bestimmen Sie diese Momente für die anspruchsvollsten Aufgaben.

Planen Sie die „Lochzeiten“ für leichte Aufgaben, fürs Aufräumen oder zum Entspannen ein.

Ein Tipp zum Abschluss: Egal ob Sie ein Morgenvogel oder eine Nachteule sind, werden Sie Ihre Zeit effizienter nutzen, wenn Sie  jeden Tag zur gleichen Uhrzeit an Ihrer Diss arbeiten, denn Regelmäßigkeit unterstützt Ihre Konzentration –  und damit Ihren Erfolg.

Probieren Sie es aus!

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