Über mich

Willkommen auf meiner Seite!

Ich bin Martha Boeglin, Gründerin von Scriptoria. Ich bin Französin und wohne in Deutschland seit 1989.

Wenn Sie auf dieser Seite sind, liegt es bestimmt daran, dass Sie gerade promovieren.

Vielleicht haben Sie …

    • das Gefühl, noch nicht genug zu wissen, um schreiben zu können…
    • Schwierigkeiten, Ihre Gedanken zu strukturieren…
    •  Angst, eine wichtige Information übersehen zu haben...
    • Bedenken darüber, wie Sie ein größeres Dokument im Überblick behalten sollten…

 Wenn Sie das kennen, machen Sie sich keine Sorgen: Es ist normal. Fast alle Promovierenden durchleben Momente des Zweifels, wenn nicht sogar der Verzweiflung.  Wie sollte es anders gehen: Sie haben nie gelernt, eine Dissertation zu schreiben - oder?

Ich habe das alles selbst erlebt. Nach einem Philosophie-Studium in Strassburg und Berlin, habe ich meine Dissertation 1998 in Strassburg eingereicht. Das Thema : La violence de l’art moderne ou : Adorno, une esthétique de la non-violence (Die Gewalt der modernen Kunst oder Adorno: eine Ästhetik der Gewaltlosigkeit).

Der erste Schreib-Teil meiner Dissertation war ein langes Leiden : Den ersten Satz habe ich immer wieder neu geschrieben. Ich wusste nicht, was ich sagen wollte, wo das Ganze hinführen sollte.

Dabei war mein Thema klar, ich konnte stundenlang darüber sprechen. Zumal habe ich immer gern geschrieben. Aber bei der Diss, war ich einfach blockiert.

Meine Rettung war eine Schreibwerkstatt an der Sprachbörse der TU Berlin. Dort habe ich Wertvolles für Promovierende entdeckt :

  • Schreibblockaden sind normal : Sie gehören zum Schreibprozess
  • Schreibblockaden sind an der Uni tabu: Dort verhält man sich, als wäre das Schreiben das Einfachste auf der Welt – dabei leiden selbst die erfahrensten Autoren an der sogenannten Angst vor dem weissen Blatt – oder dem leeren Bildschirm
  • Es gibt Schreibtechniken, um Schreibblockaden zu überwinden
  • Je besser man sich im Vorfeld organisiert, umso weniger Blockaden wird man haben
  • Ein guter Text ergibt sich aus verschiedenen Überarbeitungsphasen; er entsteht nicht gleich perfekt.

Beim Besuch dieser Schreibwerkstatt an der TU Berlin habe ich eine effiziente Strategie erlernt, dank der ich meine Dissertation binnen 3 Monaten habe schreiben können – und zwar auf einer Euphorie-Welle.

Welch eine Überraschung war es, zu entdecken und erleben, dass es Schreibtechniken, Schreibstrategien gibt… und dass sie nicht an der Universität vermittelt werden !

Ab dann war meine Entscheidung gefasst : Sobald ich meinen Doktortitel haben würde, würde ich selbst Schreibwerkstätten für Promovierende organisieren. Ich habe zu viele Promovierende erlebt, die, unter Schreibblockaden leidend, depressiv waren, Psychotherapien anfingen, Psychopharmaka einnahmen.

Dazu kommen noch diejenigen, die, vielleicht nicht so zahlreich und nicht weniger intelligent, ihre Dissertation irgendwann aufgaben, obwohl Ihre Forschungsarbeit hohe Qualität hatte. Wie kann man eine solche Verschwendung tolerieren ?

Darum habe ich 2002 die Schreibwerkstatt Scriptoria gegründet. Denn eine Dissertation zu schreiben, verlangt eine effektive Selbstorganisation und das Kennen zielgerichteter Arbeitsmethoden: Die Erfahrung zeigt, dass das Gros der Probleme beim Schreiben technischer Art ist.

Meine Schreibkurse haben zum Ziel, eine praktische Hilfestellung für die Vorbereitung und Durchführung einer Dissertation anzubieten.

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